- Dokumentation
- Installation und Abonnement
- EvoSpline NC Generator Worms
- Funktionsprinzip: Das Kopierdrehverfahren
- Geommetriedefinition und Berechnungsautomatisierung
- Werkzeugdefinition und Bearbeitungsvorbereitung
- Bearbeitungsstrategie und technologische Parameter
- Schlichtstrategie und Korrekturen
- Mehrgängige Schnecken und der Q-Parameter (Mazak)
- Bearbeitung von Bauteilen ohne Freistiche (Entry/Exit Motion)
- Koordinatensysteme und Bearbeitungssicherheit
- Projektmanagement und NC-Codegenerierung
Bearbeitung von Bauteilen ohne Freistiche (Entry/Exit Motion)
Unter idealen Bedingungen besitzt eine Schnecke an den Enden Freistiche (Ausläufe), die dem Werkzeug ein freies Ein- und Austauchen aus dem Material ermöglichen. Wenn Ihr Bauteil jedoch keine Freistiche aufweist, bietet EvoSpline die intelligenten Funktionen Entry motion und Exit motion.
Das Funktionsprinzip des „Ein- und Austauchens“
Diese Funktionen ermöglichen das Schneiden von Schneckengetrieben selbst im vollen Material. Anstatt abrupt auf die volle Tiefe zuzustellen, generiert das Programm spezifische Bewegungen, durch które das Werkzeug schrittweise in das Bauteil eintaucht oder daraus herausfährt.
- Eintauchwinkel: Das Programm realisiert diese Bewegungen unter einem Winkel von maximal 4°.
- Werkzeugstabilität: Die Wahl des Winkels von 4° ist nicht zufällig. Die meisten Standard-Wendeplatten (z. B. VBMT) besitzen einen Freiwinkel von 5°. Durch das Einhalten dieses Sicherheitsabstands kann das Werkzeug das Material in einer schrägen Bewegung zerspanen, ohne dass die Gefahr besteht, dass die Unterseite der Wendeplatte am Bauteil reibt.
Unabhängige Steuerung und Informationsfelder
Sie können die Ein- und Austauchfunktionen über die Checkboxen völlig unabhängig voneinander aktivieren:
- Entry motion: Das Werkzeug beginnt vor dem eigentlichen Schneckenprofil in das Material „abzutauchen“.
- Exit motion: Das Werkzeug beginnt kontinuierlich aus dem Material herauszufahren, bevor der Z-Endpunkt erreicht ist.
Gut zu wissen:
Die in den Feldern neben diesen Optionen angezeigten numerischen Werte dienen ausschließlich der Information. Sie informieren den Bediener über den zusätzlichen Weg (Distanz in der Z-Achse), den das Werkzeug während der Schrägbewegung zurücklegt. Dies ermöglicht es zu prüfen, ob das Werkzeug bei der Ausführung des längeren Verfahrwegs nicht beispielsweise gegen das Spannfutter oder die Reitstockpinole stößt.


