- Dokumentation
- Installation und Abonnement
- EvoSpline NC Generator Worms
- Funktionsprinzip: Das Kopierdrehverfahren
- Geommetriedefinition und Berechnungsautomatisierung
- Werkzeugdefinition und Bearbeitungsvorbereitung
- Bearbeitungsstrategie und technologische Parameter
- Schlichtstrategie und Korrekturen
- Mehrgängige Schnecken und der Q-Parameter (Mazak)
- Bearbeitung von Bauteilen ohne Freistiche (Entry/Exit Motion)
- Koordinatensysteme und Bearbeitungssicherheit
- Projektmanagement und NC-Codegenerierung
Bearbeitungsstrategie und technologische Parameter
In diesem Abschnitt erfahren Sie, wie EvoSpline die Werkzeugbewegung steuert und wie Sie die Parameter optimieren, um Maschinensynchronisationsfehler zu vermeiden.
1. Die MAX-Taste – Drehzahlautomatisierung (U/min)
Das Drehen von Schnecken ist ein Gewindeschneidprozess z ogromną Steigung. Dies erfordert von der Maschine enorme lineare Vorschübe, um mit der Spindeldrehung Schritt zu halten.
- Das Problem: Wenn Sie bei einer großen Steigung eine zu hohe Drehzahl einstellen, kommt die Maschine mit dem Vorschub nicht hinterher (sie überschreitet den sogenannten „Max synchro feed“) und gibt einen Fehler aus oder bricht die Arbeit ab.
- Die Lösung: Das Anklicken der MAX-Taste bewirkt, dass das Programm die höchste sichere Drehzahl dla danego przypadku unter Berücksichtigung der Maschinenparameter selbst berechnet. Dadurch nutzen Sie 100 % der Effizienz ohne Ausfallrisiko.
2. Die „Keil“-Strategie – Wie schneidet das Werkzeug wirklich?
Es ist wichtig zu verstehen, dass EvoSpline die Schnecke nicht in traditionellen Schichten dreht (zuerst eine Tiefe über die gesamte Breite, dann die nächste).
Die Strategie besteht darin, immer größere „Keile“ oder „Kegel“ zu erzeugen. Bereits ab dem ersten Durchgang arbeitet das Werkzeug die Zielprofilform heraus, jedoch in kleinerem Maßstab. Mit jedem weiteren Durchgang wird diese Form in die Breite und Tiefe „vergrößert“, bis das Endmaß erreicht ist (abzüglich des Schlichtaufmaßes und der Zahndickenkorrektur).
Warum ist das besser?
- Das Werkzeug wird gleichmäßig belastet.
- Das Flankenprofil wird sukzessive geformt, was die Prozessstabilität deutlich verbessert.
3. Parameter: No. of roughing cuts (Anzahl der Schruppdurchgänge)
Dieses Feld wirft oft Fragen auf, daher lohnt es sich, seine Funktionsweise zu erklären:
- Dies ist nicht die Gesamtzahl der Durchgänge: Das Eintragen der Ziffer „5“ bedeutet nicht, dass das Werkzeug tylko 5-mal verfahren wird und die Arbeit beendet.
- Schnittbreite: Dieser Parameter entscheidet darüber, wie eng die Werkzeugbahnen horizontal nebeneinander gelegt werden. Je größer die Zahl, desto geringer ist die Spanbreite (der sogenannte „Width cut“), was zu geringeren Schnittkräften und besserer Oberflächenqualität führt.
- Wovon hängt die Summe der Durchgänge ab? Die Gesamtzahl der Werkzeugbewegungen im G-Code ist das Ergebnis der Kombination aus der vorgegebenen Anzahl der Schruppdurchgänge oraz der Schnitttiefe (Roughing depth). Das Programm teilt das gesamte Aufmaß automatisch so auf, dass optimale Arbeitsbedingungen eingehalten werden.
